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Meine Gedanken: Gefühl und Verstand, festgehalten in Worten.

10.Aug. 2022 Man sollte sprachlich und gedanklich Fortschritt nicht mit Verbesserung gleichsetzen. Fortschritt besagt, auch im ursprünglichen Sinn des Wortes nur, dass Bewegung stattfindet, im besten Falle auf ein selbst gestecktes Ziel zu und kann dann auch eine Verbesserung sein.
14.Dez. 2021 Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse. Wir konsumieren mehr als die Erde hergibt. Dies liegt nicht nur an der großen und weiter wachsenden Zahl an Menschen, sondern auch an zu hohem Konsum, insbesondere Spitzenkonsum einer wachsenden Gruppe. Auch die Verteilungsfrage lässt sich nicht damit lösen, den Konsum der ärmeren zu erhöhen. Es geht darum, den Spitzenkonsum zu reduzieren. Da es aber keine klare Trennlinie gibt zwischen nachhaltigem und zu hohem Konsum und es dazu auch keinen Konsens gibt, wird die komplexe natürliche Welt, die weder vom individuellen noch vom kollektiven Verstand der Menschen jemals erfasst wird, zur Selbstregulation kommen. D.h. die Menschen werden auf diesem Planeten dezimiert werden, auf vielfältige Art, ob durch Tod im Mittelmeer, hohe Sterblichkeit durch Mangelernährung, Epidemien, Naturkatastrophen oder durch menschliche Gewalt.
21.Aug. 2021 "ICH bin der Mittelpunkt des Universums." Eine Erkenntnis, die für jeden zutrifft, der es sagt. Beweis für die Richtigkeit dieser Aussage ist nicht nur der Vollrausch, wenn sich "alles um einen dreht".
19.Mai 2021 Politisch: So wenig Staat wie möglich, so viel Staat wie nötig; oder: wenn möglich persönlich, lokal - wenn nötig regional, national, international.
18.Apr. 2021 Unser Erfahrungsbereich liegt bei Kilogramm, Metern und Sekunden, dem Mesokosmos. In den Mikrokosmos und den Makrokosmos kommen wir nur mit Hilfe von Instrumenten, wie Mikroskop oder Teleskop. Im Mikrokosmos gelten die Gesetze der Quantenphysik, z.B. die Verschränkung von Atomen, die unserem normales Verständnis widersprechen. Ähnlich unverstanden sind noch die Übergänge im molekularen Bereich von toten organischen Molekülen zu beweglichen, sich reproduzierenden also lebenden Organismen. Auch der Übergang von lebenden neuronalen Zellen hin zu denkenden, sich selbst bewussten Hirnregionen ist noch zu erforschen.
07.Jan. 2021 Menschliche Charakterzüge werden geprägt durch Vererbung und Erziehung, aber auch durch die Umwelt, also die ersten Eindrücke der Jahreszeiten, und die Landschaft, im Gebirge anders als in Ebenen.
08.Dez. 2020 Die Aufteilung der Zeit in "Arbeitszeit" und "Freizeit" sowie die Trennung in "Wohnort" und "Arbeitsplatz" zergliederten das natürliche Leben in eine menschliche Zivilisation.
05.Nov. 2020 Menschen besitzen außer den animalischen Trieben und dem Instinkt noch Verstand. Es ist die Vernunft, welche die Gefühle und den Verstand zusammemführen sollte.
13.Aug. 2020 Da die Menschheit mehr Ressourcen verbraucht als im gleichen Zeitraum entstehen, der Planet Erde damit geplündert wird, werden irgendwann keine Ressourcen mehr zur Verfügung stehen. Ehe es aber so weit kommt, kann der Konsum der Menschen reduziert werden, was sehr unwahrscheinlich ist, oder die Zahl der Menschen wird reduziert, durch menschliche Gewalt (Kriege, ertrinkende Flüchtlinge) oder durch die Natur wie z.B. Klimakatastrophen oder Pandemien.
19.Juli 2020 Demokratie ist mehr als nur freie, geheime und gleiche Wahl mit einer Regierung der Mehrheit der Stimmen. Falls dann die Rechte und berechtigten Belange von Minderheiten nicht berücksichtigt werden, muss man von einer Diktatur der Mehrheit sprechen.
2.Dez. 2019 Wenn man das Vermögen der Menschen als Höhe an ihrem Wohnort aufzeichnet, erhält man eine interessante Reliefkarte.
22.Okt. 2019 Die Menschheit zerstört den Globus durch eine Wirtschaft der Gewinnmaximierung. Rüstungsindustrie, angeblich für die Sicherheit, bringt nichts als Tote und Gewinne; Werbung kostet Resourcen und landet ungelesen beim Altpapier; Tourismus, gegen die Langweile der Reichen, verschmutzt Umwelt und Natur; im Verkehrswesen werden Tonnen Stahl bewegt um ca. 100 kg Mensch zu transportieren
3.Dez. 2018 Die Frauen, genauer die Mütter, erhalten die Menschheit mit ihrem körperlichen, emotionalen und geistigen Einsatz. Die Männer beteiligen sich nur an der Gestaltung der allgemeinen Bedingungen, leider oft sehr mangelhaft.
24.Nov. 2018 Wir westlichen Industriestaaten haben lange auf Kosten der Natur und auf Kosten der 3.Welt Reichtümer angehäuft. Rohstoffverknappung, Klimawandel und Migration aus den armen Ländern sind die Folge und kommen als Fremdenfeindlichkeit und Zukunftängste (Unzufriedenheit mit den etablierten Parteien, auf hohem materiellen Niveau) langsam in das Bewußtsein der Bevölkerung.
Eine nachhaltige Entwicklung ist nur mit einer Konsumreduzierung möglich.
15.Dez. 2017 Ein Systemwechsel wäre toll, wenn man sich auf ein neues, gerechtes System einigen könnte, aber die Vorstellungen reichen von der Diktatur über den Kirchenstaat bis zur Räterepublik. Es bleibt deshalb besser beim Systemerhalt mit permanenten Korrekturen.
10.Juli 2017 Leben ist, über das Vegetieren hinaus, eine Geisteshaltung. Es kann sein: Chance, Spiel, Rolle, Aufgabe, Pflicht, Kampf.
21.Okt. 2016 Leben und arbeiten kann nach Verträgen und Regeln geschehen, z.B. Dienst nach Vorschrift und Automatisierung, oder nach dem Geist der Vereinbarung, also variabel, flexibel und mit Verstand und Spaß.
19.Sept. 2016 Die Zahl der Wahlmöglichkeiten, die man hat, ist der Grad der Freiheit; dann kommt die Frage, wie weit man den gewählten Weg gehen kann.
20.Apr. 2015 Religion ist Opium für die Menschen, mit Versprechen auf die Zeit nach dem Tod. Religionsgemeinschaften sind Ursache für Konflikte, da sie nicht nur Zugehörigkeitsgefühle für die Mitglieder bieten sondern auch Ausgrenzung aller Nichtmitglieder propagieren.
7.Jan. 2015 Die Bereitschaft, Verantwortung zu tragen, ist verbunden mit dem Nutzen hieraus. Nutzen und Verantwortung bedingen sich gegenseitig.
3.Dez. 2014 Je größer die wirtschaftliche oder politische Einheit ist, desto leistungsfähiger aber auch riskanter ist sie. (Risiko nicht als Wahrscheinlichkeit sondern als Größe des Schadens bei einem Zusammenbruch; bildlich vergleichbar mit Seifenschaum.)
27.Aug. 2014 Freiheit ist die Situation, aus verschiedenen Möglichkeit wählen zu können. Hieraus entsteht aber auch der Zwang zur Entscheidung und die Verantwortung dafür.
31.Okt. 2012 Im Mittelpunkt menschlichen Lebens stehen Produktion und Konsum. Für deren Organisation gibt es Betriebswirte. Zur Zeit wird Betriebswirtschaftslehre nur unter dem Gesichtspunkt der Gewinnmaximierung gesehen. Damit wird die Verantwortung für die Gesellschaft vernachlässigt. Entsprechend schlecht ist das Image der Betriebswirte, die sich vielleicht deshalb lieber "Manager" nennen.
24.Aug. 2012 Bei Verteilungskämpfen geht es nicht (mehr) um den Erhalt des Existenzminimums, sondern um die Anteile am "Luxus".
20.Febr. 2012 "Nur wer im Wohlstand lebt, hat's gut auf dieser Welt."
Wenn dieser Satz als Erfahrungswert stimmt, dann ist nicht gesagt, welcher Wohlstand/Reichtum ausschlaggebend ist: materieller/finanzieller Reichtum, geistiger, kreativer und emotionaler Reichtum, Lebenserfahrung und Weisheit oder auch Reichtum an Zeit.
Letztendlich geht es um die Position und Anerkennung in der Gesellschaft, wobei auch diese wieder sehr vielfältig ist.
7.Dez. 2011 Wer weder an Gott noch Teufel glaubt und auch nicht an ein Jüngstes Gericht, kann sich für eine der folgenden Möglichkeiten entscheiden:
a) Ich handle so, dass es mir gut geht, egal welche Auswirkungen dies hat.
b) Ich handle so, dass es mir gut geht, dafür muss es auch meiner direkten Umgebung gut gehen.
c) Ich handle so, dass es mir gut geht, dafür muss es auch allen Kreaturen weltweit gut gehen.
Oder es gilt die Umkehrung:
Wenn es allen Kreaturen weltweit gut geht, geht es auch meiner direkten Umgebung und mir gut.
Neben dem geographischen Aspekt gilt es in gleicher Form auch für die Zeit, d.h. für die Zukunft.
1.Dez. 2011 Allgemein spricht man von der Dreieinigkeit Körper, Geist und Seele und ihren Wechselwirkungen beim Menschen. Der Körper lässt sich biologisch/medizinisch definieren. Beim Geist wird es schwieriger: Gedächtnis, Logik, Schlagfertigkeit, Gehirn und seine Regionen. Größte Probleme macht die Seele: ob religiös oder psychologisch, ob Gefühl oder Stimmung. Und selbst die Abhängigkeiten der Stimmung vom körperlichen Wohlbefinden, von sozialer Anerkennung oder von Sonnenschein oder Nebel, sind es wert, sie zu erkennen und sich bewusst zu machen.
16.Mai 2011 Das persönliche, individuelle Leben: Nach der Geburt, animalisch mit den Grundtrieben Hunger und Geborgenheit/Wärme, Triebe, die während der gesamten Lebenszeit fortbestehen und zwischenzeitlich ergänzt durch den Fortpflanzungstrieb das Leben aller Menschen bestimmen. Im Kindesalter kommen dazu, anfangs unbewußt, später gezielt, das Nachmachen des Verhaltens anderer, meistens älterer. Die Auswahl der Vorbilder, zum Teil auch schon vorgegeben durch Vorbilder, bestimmt die soziale Stellung in der Gesellschaft. Zu einem Teil bleibt es bei diesen Vorbildern bis zum Lebensende und wird verfestigt durch Werbung, Filme, Kirche etc, zu einem anderen Teil fordern diese Vorbilder zum eigenen Denken auf, wie z.B. Immanuel Kant, und führen zur permanenten "Suche nach sich selbst". Tatsächlich ist es die Suche nach einem Lebensstil, ob Rocker oder Mönch. Interessant sind die authentischen, charismatischen Persönlichkeiten wie Bill Gates oder der Dalai Lama, die anscheinend "zu sich selbst gefunden haben". Aus der Übernahme vieler verschiedener Lebensstile und ihrer Kombination entsteht dann eine eigene Lebenswelt, die wiederum von anderen als authentisch betrachtet wird. Bei den Multimilliarden Menschen, die auf dieser Erde gelebt haben und leben ist jedes Leben persönlich individuell und doch eine Kombination der Vorbilder. Doch wie bei jeder Erfindung aus bestehendem etwas ganz neues geschaffen wird und manche Erfindung auch technisch revolutionär ist, kann ein persönliches Leben zu musikalischen, gesellschaftlichen, wissenschaftlichen, künstlerischen Umbrüchen führen. Wesentlich für den Menschen selbst ist aber die Zufriedenheit mit dem eigenen Leben.
20.Okt.2010 Die Grundbedürfnisse, auch individuellen Bedürfnisse, Nahrung, Kleidung und Wohnung können auf der Erde generell befriedigt werden. Dass dies nicht gelingt, liegt einzig am Problem der Verteilung und dieses basiert auf dem Sozialbedürfnis der Menschen nach Anerkennung, also hohe Position in der Hierarchie und damit dann automatisch auch gute Chancen beim jeweils anderen Geschlecht.. Dieses Streben nach Anerkennung ist der Hauptmotor für Wirtschaft und damit Reichtum auf der einen und Armut auf der anderen Seite.
11.Mai 2010 Wachstum, Stagnation oder Rückschritt?
Unsere Welt befindet sich in einer ständigen Entwicklung, in geologischen Zeitaltern, Geschichte oder auch im täglichen Leben. Dies ist eine Tatsache und kann als solche beschrieben werden. Neben den dauerhaften Veränderungen wie Kontinentalverschiebungen gibt es Veränderungen in sich, wie das Sterben und Geborenwerden nachfolgender Generationen und es gibt die periodischen Erscheinungen wie die Jahreszeiten. Aus dieser Beschreibung machen manche Wissenschaftler, Politiker und Wirtschaftsfachleute ein Programm: "Wer rastet, der rostet" und "Wachstum oder Rückschritt". Dies passt in die Ideologie "Abbau von Arbeitslosigkeit nur durch wirtschaftliches Wachstum" und "Wachsen oder Weichen im Konkurrenzkampf". Zum Einen werden damit die Menschen in permanenten Zugzwang gebracht und zum Anderen werden mögliche Ziele nicht definiert oder aus den Augen verloren. Es gilt dann "Veränderung um der Veränderung willen". Dafür eignet sich z.B. wunderbar die Mode, die natürlich auch dazu dient, Profite wachsen zu lassen.
Mit dem Gedanken der Nachhaltigkeit beginnt man sich zum ersten mal global und regional Ziele zu überlegen, die zu dauerhaften Lösungen führen und damit, wenn sie erreicht werden, zur Stagnation.
6.Mai 2010 Leben am Limit:
Wir Menschen haben gelernt, in vielen Bereichen immer bis an die Grenzen zu gehen, also wenn möglich 100% zu nutzen. Wir werden bereits in der Schule, und von den Eltern für die Schule, fürs Leben, darauf trainiert immer nur das bestmögliche zu geben. Sehr deutlich wird dies auch bei folgendem Vergleich: Wenn Rehe auf die Wiese gehen, fressen sie da und dort, lassen aber noch sehr viel stehen, dagegen werden Weidekühe so lange auf der Wiese gehalten, bis diese total abgefressen ist, bzw. die Wiese wird total abgemäht. Oder von Bäumen oder Gräsern kommen Myriaden Samen von denen nur wenige keimen und neue Bäume oder Gräser werden, ein Landwirt ist dann erfolgreich, wenn er von seinem Saatgut nahezu 100% keimen sieht. Menschen bewundern auch den Marathonläufer, der sich körperlich absolut verausgabt, kein Tier tut dies, es sei denn auf der Flucht, um das eigene Leben zu retten. Aber nicht nur die Profi-Leistungssportler, von jedem Arbeitnehmer wird erwartet, dass er seine ganze Leistungskraft einsetzt; schwierig wird es, wenn diese Leistungsfähigkeit schwankt, aus Gesundheitsgründen z.B., oder im Alter abnimmt. Es bleiben keine Reserven.
Auch bei der betrieblichen Auslastung von Maschinen und Anlagen ist immer das Ziel 100%, möglichst 24 Stunden pro Tag und 365 Tage im Jahr. Dann lässt sich auch die Gewinnspanne für jede Produktionseinheit so weit reduzieren, dass die Konkurrenz am Markt unterboten werden kann. Doch wehe, die Auslastung ist niedriger, egal ob wegen Marktsättigung oder irgendwelchen Produktionsproblemen.
Für Spekulanten ist die Grenze zwischen Angebot und Nachfrage entscheidend: Ist die Nachfrage nur ein wenig höher als das Angebot, lohnt es sich in die Waren zu investieren, sei es Öl, Immobilien, Gold oder Kunstschätze, doch wehe, die Nachfrage sinkt unter die angebotene Menge, dann rutschen die Preise und die sinkenden Werte in der Bilanz ergeben entsprechende Verluste.
2.Febr.2010 Dinge bestehen aus Materie und aus ihrem Wesen.
Lebewesen nutzen außerdem ihr Gehirn zum Denken - hieraus wird evtl.Verstand und evtl.Vernunft.
28.Dez.2009 Klare geographische Grenzen zwischen Völkern (Ethnien, Religionen, Interessengruppen) gibt es nicht mehr und lassen sich auch nicht errichten. Um dem einzelnen Menschen sozialen Halt zu geben, dienen unterschiedlichste Gruppierungen, von der Familie, dem Verein, der Firma, der Religionsgemeinschaft bis zum gemeinsamen Sprachbereich. Diese Gruppierungen müssen sich, auch im Wettstreit, gegenseitig tolerieren.
8.Dez.2009 Was Menschen zusammenführt trennt sie gleichzeitig - von anderen; egal ob Sprache, Brauchtum, Religion oder Ideologie. Je intensiver das Gemeinsame hervorgehoben wird, desto tiefer werden die Gräben zu anderen.
2.Nov.2009 Es gibt keine allgemein gültige Hackordnung, sondern viele, je nach gesellschaftlicher Gruppierung. "Spieglein, Spieglein an der Wand ... " gilt für die Schönste, den Sportlichsten, den Reichsten, die Progressivste etc. Die persönliche Emanzipation besteht in Wirklichkeit nur darin, nicht unbedingt die anerzogene, sondern bewußt die eine oder andere Hackordnung zu wählen. Am deutlichsten wird dies im sogenannten Generationenkonflikt bei Jugendlichen.
28.Okt.2009 Gesellschaftliche "Hackordnung" kann aus der genetischen Entwicklung der Menschheit als Naturgesetz betrachtet werden. Wer sich besser, wer schlechter durchsetzte, änderte sich im Laufe der Geschichte. Wenn sich dann nahezu unüberwindbare Grenzen zwischen gesellschaftlichen Schichten entwickelten, z.B. Adel -- normalem Volk, kam es zu Klassenkämpfen, vor Allem, wenn die Oberschicht ihrer Führungsverantwortung nicht mehr nachkam. Zur Zeit vertieft sich die Grenze zwischen Kapitalbesitzern und normalem Volk. Außerdem fehlt den Führungskräften, Politiker wie Manager, oft an der nötigen Qualifikation. Prinzipiell besteht aber noch die Möglichkeit für jeden Einzelnen, in der Hackordnung bis in Spitzenpositionen zu kommen.
Offen bleibt die Frage nach persönlicher Emanzipation und selbstbestimmtem Leben, vor allem, wenn man die gegenwärtig allgemein gültigen "Hackordnungs-" regeln nicht akzeptiert.
7.Aug.2009 Gemeinsames Ziel aller Menschen könnte sein: Harmonie und Ausgewogenheit. Beide können unterschiedlich definiert, ausgelegt und diskutiert werden, aber erlauben keine Extreme, welche in der Menscheitsgeschichte und inzwischen auf dem Globus zu Kriegen und Katastrophen führten und führen.
7.Juli 2009 Jahrtausende war die Frage der "Herrschaft" wichtigstes gesellschaftliches Thema, dann kam die "Wissenschaft" und heute ist es die "Wirtschaft". Zukünftiges Hauptthema könnte "die Gesellschaft" sein.
6.Juli 2009 Konkurrenz ist Basis unseres Wirtschaftssystems und wirkt sich auf das gesamte gesellschaftliche Leben aus. Sie führt zu Innovationen und zu Stress und Hektik - unserem "modernen" Leben. Im Extrem führt Konkurrenz zum Überlebenskampf von Unternehmen mit allen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Folgen.
10.Juni 2009 Ein großes Problem unserer Zeit ist die ausufernde Bürokratie. Gesetze, Erlasse, Verordnungen, Richtlinien, Sonderregelungen etc., die mehr Gerechtigkeit bringen sollten, lähmen den "kleinen Mann" und füllen die Taschen der Reichen und ihrer Rechtsanwälte und Berater. Es ist also nicht die Frage "mehr oder weniger Staat", sondern "was kann und soll der Staat?"
25.März 2009 Die Gesellschaft besteht aus Machern und Zuschauern. In der Politik ist es die Regierung und das Wahlvolk, in der Wirtschaft sind es die Manager und die "Mitarbeiter" und im Theater sind es die Schauspieler und die Zuschauer. Im Theater kontrollieren(klatschen) und wählen(kommen wieder oder bleiben weg) die Zuschauer direkt. In der Politik ist direkte Kontrolle allerhöchstens noch auf kommunaler Ebene möglich. Auf nationaler Ebene sollte(!) das Parlament diese Kontrolle übernehmen und im Großunternehmen der Aufsichtsrat. In den letzten Jahrzehnten ist die Kontrollfunktion in Politik und in der Wirtschaft durch zu enge persönliche Verknüpfungen verlorengegangen. Es geht damit um die Neubestimmung der Kontrollfunktionen. Diese sollten so weit wie möglich bei den wirklich Betroffenen liegen.
11.Febr.2009 Es lohnt nicht, sich über die Mängel unserer Welt zu ärgern, sie ist weder harmonisch noch perfekt.
Es ist besser, sich über die bunte Vielfalt zu freuen und das Chaos als Chance zu begreifen.
6.Febr.2009 Unsere Zivilisation ist verknüpft mit Sklaverei - in sehr unterschiedlichen Formen. Fortschritt diente pirmär der Oberschicht. Kann man die Lebens- und Arbeitsbedingungen derer, die arbeiten, zum Maßstab machen?
30.Jan.2009 Wieviel Staat braucht der Mensch?
12.Jan.2009 Gesellschafts- und auch Wirtschaftssysteme sind nicht gut oder schlecht weil sie demokratisch oder autoritär sind, sondern je nach den sich durchsetzenden Prinzipien, Ideologien, Zielen. Demokratie ist tendenziell besser, weil die "Guten" die Chance haben, sich auch durchzusetzen.
5.Jan.2009 "Ich" bin nicht der Schwerpunkt zwischen Körper, Gefühl und Verstand, zwischen Überich und Es, sondern ich bin alles zusammen. Und meine Freiheit definiert sich aus den Möglichkeiten, die mir Gesellschaft und Natur bieten, ähnlich wie das Wassermolekül im Eis nur schwingen kann, sich im Wasser bewegt und als Dampf frei fliegt.
28.Dez.2008 Es ist wichtig, zwischen Informationen und "Meinungsmache"(Propaganda) zu unterscheiden!
23.Nov.2008
  • Spott und Satire in der Jugend werden leicht zu Verbitterung und Sarkasmus im Alter
  • Lebenslust in der Jugend kann zu Lebensgenuß im Alter werden.
24.Apr.2008 Leben besteht aus Tätigkeit, und bestenfalls die dafür passende Zeit und den dafür passenden Ort.
14.Febr.2008 Deskriptive Ethik zur Standortbestimmung
um daraus normative Ethik als erreichbares Ziel zu beschreiben.
7.Febr.2008 Freie oder bedingte Entscheidungen?
Normative oder deskriptive Ethik?
Wer die These der deskriptiven Ethik vertritt, also Entscheidungen als Ergebnis der Gegebenheiten sieht,
entschuldigt leicht gesellschaftliches Fehlverhalten als Ignoranz.
Wer die Entscheidungsfreiheit des Menschen annimmt, vertritt auch eher die normative Ethik und
verlangt Verantwortung und Rechenschaft.
Der Erste lässt sich treiben
der Zweite setzt Ziele.
17.Jan.2008 TOP-Thema: Verantwortung

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